Mitglied im Verein für Selbstbestimmtes Wohnen
im Alter e.V.
www.swa-berlin.de

Kooperationspartner des Geistlichen Zentrums für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen
www.glaube-und-demenz.de

Fördermitglied im AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheits-
pflegeeinrichtungen AVG
www.avg-ev.com

Mitglied im Gerontopsychiatrischen-Geriatrischen Verbund Charlottenburg-Wilmersdorf
www.gpverbund.de

Mitglied im Geriatrisch-Gerontopsychiatrische Verbund Schöneberg
www.berlin.de/ba-tempelhof
schoeneberg/organisationseinheit/
gesundheit/gpvs_aktuelles.html

Fördermitglied der QVNIA – Qualitätsverbund Netzwerk im Alter Pankow e.V.
www.qvnia.de

 

22 Punkte, auf die man vor Einzug in eine WG für Menschen mit Demenz achten sollte

A: Rahmenbedingungen zu Mitbewohner/innen, Personal, Wohnraum und Wohnumfeld

  1. Wie viele andere Mieter/innen wohnen in der WG? Leiden alle anderen Mieter/innen an einer demenziellen Erkrankung? Passt meine Angehörige/mein Angehöriger in die Gruppe und wie wird das festgestellt?
  2. Wie viel Personal ist zu welchen Zeiten anwesend? Wie viele festangestellte Mitarbeiter/innen gibt es, wie viele Aushilfen?
  3. Wie sind die Pfleger/innen qualifiziert (wobei Qualität nicht nur eine Frage der Ausbildung ist)? Haben alle Mitarbeiter/innen die 120 Stunden Zusatzausbildung speziell zu Demenz absolviert?
  4. Wie ist der Wohnraum gestaltet (ausreichend Platz, auch für Angehörige, Wohnlichkeit, keine Heimatmosphäre, trotzdem ohne Schwellen und barrierefrei)?
  5. Sind Spaziergänge in der Umgebung möglich (Grünflächen), können sie auch vom Personal oder Kooperationspartnern zeitlich abgedeckt werden?
  6. Gibt es Kooperationen mit Freiwilligendiensten und/oder anderen Einrichtungen (z.B. Mobilitätshilfedienst)?

B: Umgang mit den Mieter/innen

  1. Wie ist das Verhältnis zwischen Pfleger/innen und Mieter/innen (Umgangston, Zärtlichkeit, Respekt)?
  2. Wird die Biographie der Mieter/innen ermittelt und in den Alltag einbezogen?
  3. Haben die Mieter/innen angemessen Anregung und Beschäftigung? Stimmt die Balance zwischen Selbstbestimmung der Mieter/innen im Alltag und Beschäftigungsangeboten (z.B. Beteiligung an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten)?
  4. Gibt es feste Zeiten für Mahlzeiten und Schlafenszeiten oder orientieren sich diese an den individuellen Gewohnheiten der Mieter/innen?
  5. Werden Essenswünsche der Mieter/innen berücksichtigt?
  6. Werden Medien gezielt eingesetzt (Fernsehen, Radio, CD-Player)?
  7. Machen die Mieter/innen im Rahmen der Möglichkeiten einen gepflegten Eindruck (Frisuren, Kleidung, Geruch)?
  8. Ist die WG auch auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Mieter/innen eingerichtet? Können die Mieter/innen bis zum Sterben in der WG bleiben?

C: Beteiligung der Angehörigen

  1. Ist eine Beteiligung der Angehörigen erwünscht? Gibt es Angehörigentreffen und wer organisiert sie?
  2. Können die Angehörigen jederzeit Einblick in die Pflegedokumentation nehmen?
  3. Wer entscheidet über einen Neueinzug oder sogar über einen eventuellen Auszug?
  4. Wer entscheidet über Anschaffungen für den gemeinsamen Hausstand (z.B. Möbel, Waschmaschine)?
  5. Gibt es Hausschlüssel für die Angehörigen?

D: Finanzierung

  1. Gibt es getrennte Verträge für Miete und Pflege? Sind der Vermieter und der Pflegeanbieter unabhängig voneinander?
  2. Sind die Kosten und Leistungen transparent (Pflege; Wirtschaftsgeld; Aufteilung des Wirtschaftsgeldes unter den Bewohner/innen)?
  3. Sind die Kosten vom Sozialhilfeträger anerkannt?

Quelle: Broschüre Qualitätskriterien des SWA e.V.

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